Sudhoff, Karl Friedrich Jakob. Geheimer Medizinalrat. Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Arzt. Medizinhistoriker.
* 26.11.1853 Ffm., † 8.10.1938 Salzwedel.
Sohn von Dr. theol. Karl Jakob S. (1820-1865), einem reformierten Theologen und Pfarrer der Deutsch-reformierten Gemeinde in Ffm. (1852-64).
Besuch des Ffter Gymnasiums. Medizinstudium. Niedergelassener Arzt in Bergen bei Ffm. (1878), dann in Hochdahl bei Düsseldorf (seit 1879). 1905 auf den neu errichteten Lehrstuhl für Geschichte der Medizin nach Leipzig berufen, wo S. im Jahr darauf das Medizinhistorische Institut errichtete. S., der sich schon früh mit der Geschichte der Medizin beschäftigte und die Schriften des berühmten Arztes Paracelsus herausgab, gilt als Begründer der wissenschaftlichen Medizingeschichte.
Zahlreiche Fachveröffentlichungen.
Besuch des Ffter Gymnasiums. Medizinstudium. Niedergelassener Arzt in Bergen bei Ffm. (1878), dann in Hochdahl bei Düsseldorf (seit 1879). 1905 auf den neu errichteten Lehrstuhl für Geschichte der Medizin nach Leipzig berufen, wo S. im Jahr darauf das Medizinhistorische Institut errichtete. S., der sich schon früh mit der Geschichte der Medizin beschäftigte und die Schriften des berühmten Arztes Paracelsus herausgab, gilt als Begründer der wissenschaftlichen Medizingeschichte.
Zahlreiche Fachveröffentlichungen.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 454, verfasst von: Birgit Weyel.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Kallmorgen, S. 430.
Quellen:
ISG, S2/4. 063.
Internet:
Wikipedia, 19.8.2021.
GND: 118853279 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Weyel, Birgit: Sudhoff, Karl. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1391.
Stand des Artikels: 6.9.1995