Vorkämpferin der Frauenbewegung.
Stritt, Marie, geb. Bacon. Schauspielerin.
* 18.2.1855 Schäßburg/Siebenbürgen, † 16.9.1928 Dresden.
Tochter eines Advokaten und Reichstagsabgeordneten.
Ausbildung am Wiener Konservatorium. Seit 1876 Engagement als Schauspielerin in Karlsruhe. 1879 Heirat mit dem Schauspieler und Opernsänger Albert S. (1847-1908). 1881 wurden S. und ihr Mann Mitglieder der Ffter Bühnen. S. debütierte hier als Leonore in Charlotte Birch-Pfeiffers „Dorf und Stadt“. Ende der 1880er Jahre löste sie ihr Ffter Engagement wieder und trat als Gast in Hamburg und Dresden auf. 1889 zog sie sich ganz von der Bühne zurück und widmete sich fortan in Dresden der Frauenbewegung. 1894 gründete S. den Rechtsschutzverein für Frauen. Im Juni 1896 kam S. nochmals nach Ffm. und hielt hier einen Vortrag über die „Stellung der Frau im neuen Familienrecht“.
Von 1899 bis 1910 Vorsitzende des Bundes Deutscher Frauenvereine. Von 1911 bis 1919 Vorsitzende des Deutschen Verbands für Frauenstimmrecht. Von 1920 bis 1922 Stadträtin in Dresden.
Herausgeberin der „Frauenfrage“ (1899-1921).
Ausbildung am Wiener Konservatorium. Seit 1876 Engagement als Schauspielerin in Karlsruhe. 1879 Heirat mit dem Schauspieler und Opernsänger Albert S. (1847-1908). 1881 wurden S. und ihr Mann Mitglieder der Ffter Bühnen. S. debütierte hier als Leonore in Charlotte Birch-Pfeiffers „Dorf und Stadt“. Ende der 1880er Jahre löste sie ihr Ffter Engagement wieder und trat als Gast in Hamburg und Dresden auf. 1889 zog sie sich ganz von der Bühne zurück und widmete sich fortan in Dresden der Frauenbewegung. 1894 gründete S. den Rechtsschutzverein für Frauen. Im Juni 1896 kam S. nochmals nach Ffm. und hielt hier einen Vortrag über die „Stellung der Frau im neuen Familienrecht“.
Von 1899 bis 1910 Vorsitzende des Bundes Deutscher Frauenvereine. Von 1911 bis 1919 Vorsitzende des Deutschen Verbands für Frauenstimmrecht. Von 1920 bis 1922 Stadträtin in Dresden.
Herausgeberin der „Frauenfrage“ (1899-1921).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 450, verfasst von: Birgit Weyel.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Eisenberg, S. 1015.
Literatur:
Elke Schüller in: Linnemann (Hg.): Damenwahl! 2018, S. 46f.
Quellen:
ISG, S2/6. 214.
|
ISG, S2/7. 215 (Albert Stritt).
GND: 117676802 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Weyel, Birgit: Stritt, Marie. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1369.
Stand des Artikels: 20.7.1995