Stern, Theodor. Bankier. Kommunalpolitiker. Stifter.
* 29.5.1837 Berlin, † 4.9.1900 Ffm.
S. entstammte einer alten Ffter jüdischen Familie.
Inhaber des Bankhauses Jacob S. H. Stern.
Von 1873 bis 1900 Abgeordneter der Fortschrittspartei in der Ffter Stadtverordnetenversammlung. Langjähriger Vorsitzender der Finanzkommission der Stadtverordnetenversammlung.
Verschiedene Stiftungen für wohltätige und gemeinnützige Zwecke, u. a. für die Taubstummen-Erziehungs-Anstalt und die Albrecht-Dürer-Bibliothek. Mitte der 1880er Jahre veranlasste S. durch eine großzügige Schenkung den Bau des ersten Ffter Volksbrausebads auf dem Merianplatz in Bornheim (eröffnet 1888).
Nach S.s Tod stiftete seine Witwe Johanna Wilhelmina S., geb. S. (1839-1927), 1901 eine halbe Million Mark für Zwecke medizinischer Forschung. Die Stiftung wurde für den Bau des Theodor-S.-Hauses verwendet, eines Forschungsinstituts auf dem Gelände des späteren Universitätsklinikums.
Theodor-S.-Kai in Sachsenhausen. Theodor-S.-Stiftung, gegründet 1994 von der Ffter Sparkasse und dem Universitätsklinikum Ffm. zur Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, der öffentlichen Gesundheitspflege sowie von Wissenschaft, Forschung und Lehre im Bereich Medizin. Die Stiftung vergibt seit 1998 jährlich den „Theodor-S.-Stiftungspreis“ für außergewöhnliche Leistungen auf den Gebieten der medizinischen Forschung, Lehre und Krankenversorgung.
Inhaber des Bankhauses Jacob S. H. Stern.
Von 1873 bis 1900 Abgeordneter der Fortschrittspartei in der Ffter Stadtverordnetenversammlung. Langjähriger Vorsitzender der Finanzkommission der Stadtverordnetenversammlung.
Verschiedene Stiftungen für wohltätige und gemeinnützige Zwecke, u. a. für die Taubstummen-Erziehungs-Anstalt und die Albrecht-Dürer-Bibliothek. Mitte der 1880er Jahre veranlasste S. durch eine großzügige Schenkung den Bau des ersten Ffter Volksbrausebads auf dem Merianplatz in Bornheim (eröffnet 1888).
Nach S.s Tod stiftete seine Witwe Johanna Wilhelmina S., geb. S. (1839-1927), 1901 eine halbe Million Mark für Zwecke medizinischer Forschung. Die Stiftung wurde für den Bau des Theodor-S.-Hauses verwendet, eines Forschungsinstituts auf dem Gelände des späteren Universitätsklinikums.
Theodor-S.-Kai in Sachsenhausen. Theodor-S.-Stiftung, gegründet 1994 von der Ffter Sparkasse und dem Universitätsklinikum Ffm. zur Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens, der öffentlichen Gesundheitspflege sowie von Wissenschaft, Forschung und Lehre im Bereich Medizin. Die Stiftung vergibt seit 1998 jährlich den „Theodor-S.-Stiftungspreis“ für außergewöhnliche Leistungen auf den Gebieten der medizinischen Forschung, Lehre und Krankenversorgung.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 433, verfasst von: Birgit Weyel.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Jb. d. Ffter Bürgerschaft 1926, S. 128.
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Maly: Stvv. I 1992, S. 130 u. ö.
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Schembs: Jüd. Mäzene u. Stifter 2007, S. 140-142.
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Stvv. 1988, S. 42.
Quellen:
ISG, S2/1. 425.
Internet:
Hess. Biografie, 29.7.2021.
GND: 1164048759 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Weyel, Birgit: Stern, Theodor. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1338.
Stand des Artikels: 17.7.1995