Stalburg, Crafft. Kaufmann. Stadtpolitiker.
* 1502 Ffm., ▭ 16.2.1572 Ffm.
Sohn von Claus S. dem Reichen und dessen Ehefrau Margarethe, geb. vom Rhein (1484-1550).
Erziehung durch den Humanisten Wilhelm Nesen. Nach dem Tod des Vaters setzte S. dessen Handelsunternehmen fort. Zu diesem Zweck verbrachte er mehrere Jahre in Genua. Erst 1554 kehrte er endgültig nach Ffm. zurück.
Seit 1556 im Rat der Stadt Ffm. 1569 Jüngerer Bürgermeister. Seit 1571 Schöffe.
In Italien hatte S. mit einer Kurtisane, einer „weißen Mohrin“, zusammengelebt. Mit ihr hatte er fünf uneheliche Kinder. Wenige Jahre nach seiner Heimkehr folgte sie ihm mit ihren Kindern nach Ffm. S. ließ sie abfinden und nahm zwei der Kinder bei sich auf. Alle fünf trugen seinen Namen. S. starb 1572 unverheiratet.
Erziehung durch den Humanisten Wilhelm Nesen. Nach dem Tod des Vaters setzte S. dessen Handelsunternehmen fort. Zu diesem Zweck verbrachte er mehrere Jahre in Genua. Erst 1554 kehrte er endgültig nach Ffm. zurück.
Seit 1556 im Rat der Stadt Ffm. 1569 Jüngerer Bürgermeister. Seit 1571 Schöffe.
In Italien hatte S. mit einer Kurtisane, einer „weißen Mohrin“, zusammengelebt. Mit ihr hatte er fünf uneheliche Kinder. Wenige Jahre nach seiner Heimkehr folgte sie ihm mit ihren Kindern nach Ffm. S. ließ sie abfinden und nahm zwei der Kinder bei sich auf. Alle fünf trugen seinen Namen. S. starb 1572 unverheiratet.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 416, verfasst von: Birgit Weyel.
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GND: 1081742895 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Weyel, Birgit: Stalburg, Crafft. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1298.
Stand des Artikels: 27.7.1995