Speltz, Johannes August. Dr. jur. Jurist. Stadtpolitiker.
* 18.5.1823 Ffm., † 7.2.1893 Ffm.
Jurastudium in Heidelberg. 1848 Promotion. Ab 1851 am Oberappellationsgericht der vier Freien Städte in Lübeck. Von 1854 bis 1856 Stadtgerichtsrat in Ffm.
1853 in den Ffter Senat gewählt, bekleidete S. 1860 und 1865 das Amt des Jüngeren Bürgermeisters und war 1855/56 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung. Wegen seiner ausgeprägt antipreußischen Haltung wurde er nach der Besetzung Fft.s zusammen mit Senator Franz von Bernus am 17.7.1866 kurzzeitig inhaftiert. Von 1867 bis 1869 hauptamtlicher Stadtrat in Ffm.
Seine wertvolle Francofurtensien-Sammlung schenkten S.’ Erben 1899 der Ffter Stadtbibliothek.
1853 in den Ffter Senat gewählt, bekleidete S. 1860 und 1865 das Amt des Jüngeren Bürgermeisters und war 1855/56 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung. Wegen seiner ausgeprägt antipreußischen Haltung wurde er nach der Besetzung Fft.s zusammen mit Senator Franz von Bernus am 17.7.1866 kurzzeitig inhaftiert. Von 1867 bis 1869 hauptamtlicher Stadtrat in Ffm.
Seine wertvolle Francofurtensien-Sammlung schenkten S.’ Erben 1899 der Ffter Stadtbibliothek.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 401, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Dvorak: Biograph. Lex. d. Dt. Burschenschaft I. 5 (2002), S. 463.
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Lengemann: MdL, S. 364.
Literatur:
Schwemer: Gesch. d. Freien Stadt Ffm. 3. 2, bes. S. 318-324.
GND: 117483036 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Speltz, Johannes August. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1267.
Stand des Artikels: 25.8.1995