Seitz, Ludwig. Geheimer Hofrat. Prof. Dr. med. Dr. phil. h. c. Dr. rer. nat. h. c. Gynäkologe.
* 24.5.1872 Pfaffenhofen a. d. Roth, † 19.6.1961 Pfaffenhofen a. d. Roth.
Medizinstudium in Berlin, Heidelberg und München. 1898 Promotion, 1903 Habilitation an der Universität München. Von 1903 bis 1910 zunächst Assistenzarzt, später Oberarzt an der Münchener Frauenklinik. Von 1910 bis 1921 Direktor der Frauenklinik Erlangen. Seit 1921 Direktor und Ordinarius an der Frauenklinik der Universitätskliniken in Ffm., wo er zusammen mit Heinrich Guthmann (1893-1968) die Strahlenabteilung für Röntgendiagnostik aufbaute. S. galt als Kapazität in der Behandlung von Frauenkrankheiten mit Röntgenstrahlen sowie auf dem Gebiet der Hormon- und Stoffwechselkrankheiten während der Schwangerschaft. 1938 emeritiert. Wegen des Bombenkriegs zog sich S. 1944 von Ffm. in seinen Geburtsort zurück.
Mitbegründer der Mittelrheinischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Mitglied zahlreicher gynäkologischer Gesellschaften.
Zahlreiche Fachveröffentlichungen, u. a. „Methode der Röntgenbestrahlung” (1920) und „Wachstum, Geschlecht und Fortpflanzung” (1939).
Mitherausgeber des „Handbuchs der Biologie und Pathologie des Weibes” (1927).
1952 Goetheplakette der Stadt Ffm. 1952 Ehrenbürger und 1957 Ehrensenator Ffter Universität. Ehrendoktor der Johann Wolfgang Goethe-Universität Ffm. (1957) und der Universität Erlangen.
Porträtbüste (von Lissy Eckhart-Bad) im Hörsaal der Chirurgischen Klinik Ffm.
Mitbegründer der Mittelrheinischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Mitglied zahlreicher gynäkologischer Gesellschaften.
Zahlreiche Fachveröffentlichungen, u. a. „Methode der Röntgenbestrahlung” (1920) und „Wachstum, Geschlecht und Fortpflanzung” (1939).
Mitherausgeber des „Handbuchs der Biologie und Pathologie des Weibes” (1927).
1952 Goetheplakette der Stadt Ffm. 1952 Ehrenbürger und 1957 Ehrensenator Ffter Universität. Ehrendoktor der Johann Wolfgang Goethe-Universität Ffm. (1957) und der Universität Erlangen.
Porträtbüste (von Lissy Eckhart-Bad) im Hörsaal der Chirurgischen Klinik Ffm.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 373f., verfasst von: Fritz Koch.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Bergmann: Ffter Gelehrten-Hdb. 1930, S. 138f.
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Kallmorgen, S. 411.
Literatur:
Stemmler: Ehrenbürger u. Ehrensenatoren an der Univ. Ffm. 2012, S. 162 u. 164.
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Kleinert, Ulrike: Ludwig Seitz und die Universitätsfrauenklinik Ffm. In: Wilmans (Hg.): Medizin in Ffm. 1994, S. 197-204.
Quellen:
ISG, S2/137.
GND: 117472980 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Koch, Fritz: Seitz, Ludwig. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1223.
Stand des Artikels: 24.7.1995