Seib, Hugo V. Signum: Sb. Journalist.
* 12.12.1913 Mainz, † 31.1.1972.
Besuch des Mainzer humanistischen Gymnasiums. Studium der Philosophie, Geschichte, Nationalökonomie und Publizistik in Freiburg. Journalistische Tätigkeit, u. a. für die Freiburger Zeitung, die Potsdamer Tageszeitung und den Illustrierten Wirtschaftsdienst. Teilnahme am Zweiten Weltkrieg als Pionier. Nach Kriegsende Wiederaufnahme der journalistischen Tätigkeit bei der in Neustadt erscheinenden „Rheinpfalz”. 1949 wurde S. von Erich Dombrowski an die neu gegründete FAZ geholt. Als Chef vom Dienst und Vorsitzender des Betriebsrats – S. selbst bezeichnete sich als „freundlichen Dompteur im Dreieck Redaktion, Verlag und Druckerei” – blieb er dort bis zu seinem Tod. Gelegentlich brach S. aus seinem mehr organisatorisch geprägten Arbeitsbereich aus, so als er 1954 nach Moskau fuhr und als erster deutscher Journalist der Nachkriegszeit eine Reportage über die Sowjetunion verfasste. Außerdem schrieb der begeisterte Autoliebhaber im „Motorteil” der FAZ.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 372, verfasst von: Reinhard Frost.
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Quellen:
ISG, S2/4. 257.
GND: 117454699 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Seib, Hugo V.. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1218.
Stand des Artikels: 1.9.1995