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Schulte, Marcel

Schulte, Marcel. Diplom-Volkswirt. Journalist. * 30.1.1910 Brüssel, † 16.10.1965 Ffm.
Kaufmannssohn.
Schulzeit in Aachen. Von 1930 bis zum Berufsverbot 1936 Redakteur beim Freien Aachener Volksfreund. Studium der Volkswirtschaft in Köln und Königsberg. Tätigkeit als selbstständiger Kaufmann. Von 1940 bis 1945 Wirtschaftsreferent beim Reichskommissar für die Preisbildung in Marienwerder. Von 1945 bis 1948 stellvertretender Leiter der Preisabteilung im Hessischen Wirtschaftsministerium in Wiesbaden. Von 1948 bis 1949 stellvertretender Leiter der von seinem Freund Karl Heinrich Knappstein geführten Presseabteilung des Verwaltungsrats für das Vereinigte Wirtschaftsgebiet in Ffm. Berufen von dem Verleger Hugo Stenzel, übernahm Sch. 1949 die Chefredaktion der Ffter Neuen Presse sowie später auch der diesem Blatt angeschlossenen Tageszeitungen Nassauische Landeszeitung (seit 1.1.1963) und Höchster Kreisblatt (seit 1.9.1965). Sch., der als Leitartikler und Kommentator für die FNP schrieb, stufte sich selbst politisch als „linksbürgerlich” ein und sah seine Aufgabe als Journalist in dem Wirken für Frieden, Toleranz und Verständigung. Sch. war auch als Rundfunkkommentator tätig.
Mitbegründer der hessischen CDU.
Mitglied des Deutschen Presserats. Vorsitzender des Deutschen Komitees des Internationalen Presseinstituts Zürich (seit 1956). Mitglied im Hauptausschuss der Katholischen Aktion des Bistums Limburg.
In Anerkennung seines Engagements für die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich wurde Sch. 1960 das Ritterkreuz der französischen Ehrenlegion verliehen.
Nachlass im ISG.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 350, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Literatur: Wer ist wer? 1962, S. 1430.
Wer ist’s? [Titel ab 1935 auch: Degeners Wer ist’s? Mit wechselnden Unter- bzw. Übertiteln, u. a.: Unsere Zeitgenossen. / Zeitgenossenlexikon. / Who’s Who in Germany?] Gründungsherausgeber: Hermann A. L. Degener. 1.-10. Ausgabe. Leipzig u. a. 1905-35. Fortgesetzt u. d. T.: Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 11.-52. Ausgabe. Berlin u. a. 1951-2015/16.
Quellen: ISG, S2/2. 405.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 12771099X ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Schulte, Marcel. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1164.


Stand des Artikels: 14.9.1995

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Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
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