Schüller, Wilhelm. Psd.: Auditor. Dr. jur. Jurist. Rundfunkpionier.
* 27.5.1897 Ffm., † 8.6.1967 Darmstadt.
Schüler des Goethe-Gymnasiums in Ffm. Jurastudium in Ffm. und Berlin. Rechtsanwalt und Notar. Mitbegründer (neben Carl Adolf Schleussner) der Südwestdeutschen Rundfunk(dienst) AG (SÜWRAG, 7.12.1923) in Ffm. Zunächst kaufmännischer Direktor des Ffter Rundfunks, übernahm Sch. nach Hans Fleschs Berufung nach Berlin (1929) die Intendanz des Ffter Senders, wobei ihm Ernst Schoen als verantwortlicher Programmleiter zur Seite stand. Sch. war einer der wesentlichen Programmgestalter des Ffter Senders und verfasste auch selbst Hörspiele. 1933 erzwangen die Nationalsozialisten sein Ausscheiden und machten ihm zusammen mit anderen Rundfunkverantwortlichen der Weimarer Republik, darunter Flesch und Schleussner, einen Schauprozess.
Schleussner-Sch.-Hörspielpreis des HR, gestiftet 1954 von Carl Adolf Schleussner, verliehen von 1955 bis 1960 (für Produktionen der Jahre 1954 bis 1959).
Schleussner-Sch.-Hörspielpreis des HR, gestiftet 1954 von Carl Adolf Schleussner, verliehen von 1955 bis 1960 (für Produktionen der Jahre 1954 bis 1959).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 343f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Crone, Michael: Kleine Chronologie des Rundfunks in Hessen. In: Boehncke/Crone/Sarkowicz (Hg.): FunkBilder 1990, S. 202-237, hier S. 202-216.
Quellen:
ISG, S2/2. 979.
GND: 1253834075 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Schüller, Wilhelm. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1148.
Stand des Artikels: 11.9.1995