Robert Schrotzenberger
Zeichnung, möglicherweise von Karl Susenbeth (aus der Kleinen Presse, Mai 1889).
© Institut für Stadtgeschichte, Ffm. (eingeklebt in Schrotzenberger: Francofurtensia 1884, Bibliothek, Sign. FG 16/4 2. Aufl. c).
Schrotzenberger, Johannes Robert. Buchhalter. Lokalhistoriker.
* 31.5.1819 Ffm., † 3.2.1900 Ffm.
Sohn eines aus Bidlingen (frz. Budling)/Mosel kommenden und als Permissionist in Ffm. lebenden Küfers und Weinhändlers.
Schüler der Allerheiligenschule. Kaufmännische Ausbildung in der Varrentrapp’schen Buchhandlung (1834-40). 1841 Militärdienst als Stadtwehrmann im Bataillon freiwilliger Jäger. Schreiber in einem Anwaltsbüro. Seit 1850 Skribent im Büro der Dr. Senckenbergischen Stiftung im Bürgerhospital. Daneben seit 1857 ständiger Sekretär beim Vorstand des Physikalischen Vereins. 1862 Aufnahme in das Bürgerrecht. 1863 Heirat mit Anastasia Schmidt (1822-1886), die von nun an durch das Betreiben eines Mercerie- und Wollwarengeschäfts zum Lebensunterhalt beitrug. 1888 Pensionierung als Buchhalter der Dr. Senckenbergischen Stiftung.
Herausgeber der „Francofurtensia. Aufzeichnungen zur Geschichte von Ffm.”, eines Nachschlagewerks zu Ffter historischen Ereignissen und Persönlichkeiten, das Sch. nach ersten Vorveröffentlichungen in den Ffter Hausblättern (1880) dann in einer zum Buch erweiterten Fassung 1881 im Selbstverlag erscheinen ließ (2., vermehrte und verbesserte Aufl. 1884; Vorarbeiten für eine weitere Auflage im Besitz des ISG). Neben Gelegenheitsdichtungen, teilweise in Ffter Mundart, und Kindermärchen (u. a. „Bretzelhansel und Kuchenliesel”, Bilderbuch, um 1865) verfasste Sch. außerdem eine handschriftliche Chronik der Dr. Senckenbergischen Stiftung (1856).
Schüler der Allerheiligenschule. Kaufmännische Ausbildung in der Varrentrapp’schen Buchhandlung (1834-40). 1841 Militärdienst als Stadtwehrmann im Bataillon freiwilliger Jäger. Schreiber in einem Anwaltsbüro. Seit 1850 Skribent im Büro der Dr. Senckenbergischen Stiftung im Bürgerhospital. Daneben seit 1857 ständiger Sekretär beim Vorstand des Physikalischen Vereins. 1862 Aufnahme in das Bürgerrecht. 1863 Heirat mit Anastasia Schmidt (1822-1886), die von nun an durch das Betreiben eines Mercerie- und Wollwarengeschäfts zum Lebensunterhalt beitrug. 1888 Pensionierung als Buchhalter der Dr. Senckenbergischen Stiftung.
Herausgeber der „Francofurtensia. Aufzeichnungen zur Geschichte von Ffm.”, eines Nachschlagewerks zu Ffter historischen Ereignissen und Persönlichkeiten, das Sch. nach ersten Vorveröffentlichungen in den Ffter Hausblättern (1880) dann in einer zum Buch erweiterten Fassung 1881 im Selbstverlag erscheinen ließ (2., vermehrte und verbesserte Aufl. 1884; Vorarbeiten für eine weitere Auflage im Besitz des ISG). Neben Gelegenheitsdichtungen, teilweise in Ffter Mundart, und Kindermärchen (u. a. „Bretzelhansel und Kuchenliesel”, Bilderbuch, um 1865) verfasste Sch. außerdem eine handschriftliche Chronik der Dr. Senckenbergischen Stiftung (1856).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 342, verfasst von: Sabine Hock (redigierte Onlinefassung für das Frankfurter Personenlexikon).
Lexika:
Richel, S. 533.
Literatur:
Ruppersberg, O.: Robert Schrotzenberger und seine „Francofurtensia“. In: Alt-Fft. NF 1 (1928), H. 2, S. 27-29.
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Bund: Stadtarchiv 1986, S. 220, 223.
Quellen:
Schrotzenberger, Johannes Robert: Notizen über die Dr. Senckenberg'sche Stiftung beider Institute von deren Gründung (1763) bis zum Ende des Jahres 1855. Gebundenes Manuskript. Ffm. 1856. ISG, Dr. Senckenbergische Stiftung, V48/225.
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Materialsammlung zur geplanten Neuauflage der „Francofurtensia“ von Robert Schrotzenberger. ISG, Materialsammlungen, S6b/31 (insges. 16 Zettelkästen).
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ISG, S2/2. 978.
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Schrotzenberger, Robert: Handexemplar der „Francofurtensia“ (2. Aufl. 1884) mit zahlreichen Nachträgen und Ergänzungen für eine geplante dritte Auflage. ISG, Sammlung Manuskripte, S6a/188.
Internet:
Ffter Museumsbibliotheken (Katalog), 20.6.2014.
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UB Ffm., 20.6.2014.
GND: 143161482 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Schrotzenberger, Robert. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1145.
Stand des Artikels: 20.6.2014
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 07.2014
Monatslieferung: Neuerscheinungen vom 10. Juli 2014.