Schmidt, Heinrich August Martin. Evangelischer Pfarrer.
* 11.11.1892 Calbe, † 25.9.1967 Bad Tölz.
Pfarrersohn.
Studium der Theologie in Tübingen und Halle. 1916 Ordination in Magdeburg. Pfarrer in Malitzschkendorf (seit 1937: Malitschkendorf) bei Herzberg/Sachsen (zunächst als Hilfsgeistlicher 1916-17, dann als Pfarrer 1917-20), Herrengosserstedt/Sachsen (1920-25) und Budapest (1925-31). Von 1931 bis zu seiner Pensionierung 1962 Pfarrer der Dreikönigsgemeinde in Ffm.-Sachsenhausen. Seelsorger der Sachsenhäuser Krankenhäuser. Seit 1933 Mitglied der Bekennenden Kirche, in deren Landesbruderrat Sch. gewählt wurde. Unter seinem Einfluss trat die Dreikönigsgemeinde 1934 durch ihren Kirchenvorstand öffentlich zur Bekennenden Kirche über. Nach 1945 rief Sch., der als Seelsorger seine Gemeindemitglieder durch Zeiten des sozialen Elends, der Diktatur und des Kriegs begleitet hatte, zu einem „Dankopfer der Barmherzigkeit” für in den Nachkriegsjahren besonders notleidende Arme, Alte und Kranke auf. Vor allem machte sich Sch. verdient um die Restaurierung der leicht kriegsbeschädigten und daher schon seit 1946 wieder zum Gottesdienst benutzten Dreikönigskirche (Erneuerung der Orgel 1949, Renovierung mit Erneuerung der Kirchenfenster und Glocken 1954/56) sowie um den Wiederaufbau des zerstörten Gemeinde- und Schwesternhauses. Auch engagierte er sich für die Pflege der Kirchenmusik in der Dreikönigskantorei, für die mit seiner Unterstützung Helmut Walcha (1946) und Kurt Thomas (1947) gewonnen wurden.
Von 1950 bis 1962 Dekan im Evangelischen Dekanat Sachsenhausen. Seit 1960 Senior des lutherischen Predigerministeriums. Vorstandsmitglied des Ffter Evangelischen Gemeindeverbands und der Landessynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Kirchentagsseelsorger (bis 1964).
Studium der Theologie in Tübingen und Halle. 1916 Ordination in Magdeburg. Pfarrer in Malitzschkendorf (seit 1937: Malitschkendorf) bei Herzberg/Sachsen (zunächst als Hilfsgeistlicher 1916-17, dann als Pfarrer 1917-20), Herrengosserstedt/Sachsen (1920-25) und Budapest (1925-31). Von 1931 bis zu seiner Pensionierung 1962 Pfarrer der Dreikönigsgemeinde in Ffm.-Sachsenhausen. Seelsorger der Sachsenhäuser Krankenhäuser. Seit 1933 Mitglied der Bekennenden Kirche, in deren Landesbruderrat Sch. gewählt wurde. Unter seinem Einfluss trat die Dreikönigsgemeinde 1934 durch ihren Kirchenvorstand öffentlich zur Bekennenden Kirche über. Nach 1945 rief Sch., der als Seelsorger seine Gemeindemitglieder durch Zeiten des sozialen Elends, der Diktatur und des Kriegs begleitet hatte, zu einem „Dankopfer der Barmherzigkeit” für in den Nachkriegsjahren besonders notleidende Arme, Alte und Kranke auf. Vor allem machte sich Sch. verdient um die Restaurierung der leicht kriegsbeschädigten und daher schon seit 1946 wieder zum Gottesdienst benutzten Dreikönigskirche (Erneuerung der Orgel 1949, Renovierung mit Erneuerung der Kirchenfenster und Glocken 1954/56) sowie um den Wiederaufbau des zerstörten Gemeinde- und Schwesternhauses. Auch engagierte er sich für die Pflege der Kirchenmusik in der Dreikönigskantorei, für die mit seiner Unterstützung Helmut Walcha (1946) und Kurt Thomas (1947) gewonnen wurden.
Von 1950 bis 1962 Dekan im Evangelischen Dekanat Sachsenhausen. Seit 1960 Senior des lutherischen Predigerministeriums. Vorstandsmitglied des Ffter Evangelischen Gemeindeverbands und der Landessynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Kirchentagsseelsorger (bis 1964).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 307, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Telschow (Hg.): 100 Jahre ev. Gemeindeverband 1999, S. 75.
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Telschow/Reiter: Ev. Pfarrer 1985, S. 306.
Quellen:
ISG, S2/716.
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ISG, S3/634 (Dreikönigsgemeinde).
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ISG, S3/15. 121 (Dreikönigsgemeinde: Veranstaltungen).
GND: 1235360342 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Schmidt, Martin. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1091.
Stand des Artikels: 23.6.1995