Schilling, Lorenz. Goldschmied. Stempelschneider.
* um 1575 Niederwesel, ▭ 19.11.1637 Ffm.
1601 Heirat in Bornheim. Aus seinem Gesuch um das Ffter Bürgerrecht vom 28.1.1602 geht hervor, dass Sch. damals bereits seit längerer Zeit als Beisasse in Ffm. lebte und hier seine Kunst, das Siegelgraben, ausübte. Am 11.2.1602 Ffter Bürgereid. Wahrscheinlich im Auftrag des jeweiligen Münzmeisters wirkte Sch. seitdem hier als Stempelschneider für Ffter Medaillen und Münzen.
Sein Hauptwerk ist eine 1611 im Auftrag des Rats geschaffene repräsentative Silbermedaille zu Ehren der Stadtschultheißen und Schöffen, die „Große Schöffenmedaille” (Original im HMF), die einen von den 18 Wappenschilden des Stadtschultheißen Johann von Martorff, der 14 Schöffen und der drei Syndici umgebenen Reichsadler sowie umseitig eine Ansicht der Stadt Ffm. aus der Vogelperspektive zeigt.
Sein Hauptwerk ist eine 1611 im Auftrag des Rats geschaffene repräsentative Silbermedaille zu Ehren der Stadtschultheißen und Schöffen, die „Große Schöffenmedaille” (Original im HMF), die einen von den 18 Wappenschilden des Stadtschultheißen Johann von Martorff, der 14 Schöffen und der drei Syndici umgebenen Reichsadler sowie umseitig eine Ansicht der Stadt Ffm. aus der Vogelperspektive zeigt.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 282, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Literatur:
Julius Cahn in: Alt-Fft. 1 (1909), H. 1, S. 27-29.
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Gisela Förschner in: Fft. Archiv, Bl. F 05009.
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Lejeune, Ernst: Lorenz Schilling (Stempelschneider in Ffm. 1601-1637) und seine Arbeiten. Vortrag, gehalten in der Ffter numismatischen Gesellschaft. In: [ Ffter Münzzeitung ?] 1907, S. 1-4.
Quellen:
ISG, S2/7. 354.
GND: 1120440769 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Schilling, Lorenz. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1056.
Stand des Artikels: 24.4.1995