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Schick, Hermann Reinhard

Schick, Hermann Reinhard. Schuhmacher. Herrnhuter. * 1.12.1704 (Ffm.-)Eckenheim, † 28.9.1771 Herrnhut.
Durch den Tod des Vaters († 1716) am Studium gehindert, wurde Sch. Schuhmacher. Seit 1728 in Ffm. lebend, nahm er von hier aus Verbindung zu dem Grafen Zinzendorf und dessen Anhängern auf und begann, kleine geistliche Traktate zu schreiben. 1735, nach der persönlichen Bekanntschaft mit Zinzendorf, wurde Sch. zum Aufseher der Ffter Brüdergemeine gewählt. 1738 in Marienborn zum Ältesten der Ffter Gemeine eingesegnet. Von 1739 bis 1744 Reiseprediger im Dienste der Brüder in Mittel- und Norddeutschland. Seit 1744 in Herrnhut lebend, zunächst im Amt des Waisenvaters. 1758 zum Diaconus der Brüderkirche ordiniert. 1768 besuchte Sch. noch einmal Ffm., wo er Gespräche mit Susanna Katharina von Klettenberg führte.
Verfasser von Kirchenliedern des Brüdergesangbuchs von 1778.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 274f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika: Hermann Arthur Lier in: ADB 31 (1890), S. 166f.
Allgemeine Deutsche Biographie. Hg. durch die Historische Commission bei der Königlichen Akademie der Wissenschaften. 56 Bde. München/Leipzig 1875-1912.

GND: 138141401 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Schick, Hermann Reinhard. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1046.


Stand des Artikels: 7.4.1995

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Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

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Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
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