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Scheler, Max

Scheler, Max. Prof. Dr. phil. Philosoph. * 22.8.1874 München, † 19.5.1928 Ffm.
Sch., ein Schüler von Rudolf Eucken, hatte sich der Phänomenologie Husserls zugewandt und deren Methode auf die Gebiete der Ethik, Psychologie, Kultur- und Religionsphilosophie übertragen. Der bedeutende Philosoph, der zuvor (seit 1919) an der Universität Köln gelehrt hatte, wurde 1928 auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Erkenntnistheorie, Politik und Moral an der Ffter Universität berufen, konnte aber seine Lehrtätigkeit hier nur noch kurz ausüben.
Zahlreiche Fachveröffentlichungen.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 272, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Lexika: Kürschner: Gel. 1925, Sp. 884f.
Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. Hg. v. Joseph Kürschner u. a. Bio-bibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart. München 1927-2003.
| Philosoph. Wörterbuch, S. 606-608.
Philosophisches Wörterbuch. Begr. v. Heinrich Schmidt. Neu bearb. v. Georgi Schischkoff. 21. Aufl. Stuttgart 1982. (Kröners Taschenausgabe 13).
Literatur: Arnsberg: Gesch. d. Ffter Juden 1983, Bd. III, S. 463.
Arnsberg, Paul: Die Geschichte der Ffter Juden seit der Französischen Revolution. Hg. v. Kuratorium für Jüdische Geschichte e. V., Ffm. Bearb. u. vollendet durch Hans-Otto Schembs. 3 Bde. Darmstadt 1983.
| Heuer/Wolf (Hg.): Juden d. Ffter Univ. 1997, S. 331-335.
Heuer, Renate/Wolf, Siegbert (Hg.): Die Juden der Ffter Universität. Mit einem Vorw. v. Notker Hammerstein. Unter Mitarbeit von Holger Kiehnel u. Barbara Seib. Ffm./New York 1997. (Campus Judaica 6).
Quellen: ISG, S2/8. 379.
ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).

GND: 118606964 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).

© 2026 Frankfurter Bürgerstiftung und bei den Autorinnen und Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Scheler, Max. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1034.


Stand des Artikels: 24.3.1995

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Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
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