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Jutta Zwilling

Geboren 1961 in Ffm. Studium der Geschichte, Germanistik und Pädagogik, abgeschlossen mit dem Staatsexamen. Lebt und arbeitet in ihrer Heimatstadt sowie in München. 1995 Mitgründerin von „zeitsprung. Kontor für Geschichte“, seit 2012 Alleininhaberin. Von Ende 2010 bis Mitte 2018 war die Wissenschaftlerin im Institut für Stadtgeschichte Ffm. für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Als Autorin und Ausstellungskuratorin vermittelt Jutta Zwilling einem breiten Publikum historische Themen, bevorzugt aus der Ffter Stadt- und hessischen Regionalgeschichte.
Als Kuratorin u. a. an folgenden Ausstellungen beteiligt, zu denen jeweils auch Begleitbücher bzw. Katalogbeiträge entstanden: „FFM 1200 – Traditionen und Perspektiven einer Stadt“ (1994), „1945 – 1965. Eine Zeitreise durch Hessen“ (1995/96), „Von der Grüneburg zum Campus Westend. Die Geschichte des IG Farben-Hauses“ (Dauerausstellung, seit 2001), „‚Und keiner hat für uns Kaddisch gesagt...‘ Deportationen aus Ffm. 1941 bis 1945“ (2005), „Hessen – Eine starke Geschichte. 60 Begegnungen mit unserem Land seit 1945“ (2005-07) und „Von Börne zu Reich-Ranicki. Juden und Publizistik in Fft. auf dem Weg in die Moderne“ (2009). Alleinkuratorin der Ausstellungen: „Das Gedächtnis Fft.s. 575 Jahre Institut für Stadtgeschichte“ (2011), „Baden unter Palmen. Vom ‚Wasserturnen‘ zum Aquajogging“ (2014) und „Vision und Verpflichtung. Fft.s Grüngürtel“ (2016). Kuratorin und Projektmanagerin der Luminale-Präsentationen im Institut für Stadtgeschichte Ffm. 2014, 2016 und 2018.
Zahlreiche Veröffentlichungen, z. T. als Co-Autorin, u. a.: „Elisabeth Schwarzhaupt. Portrait einer streitbaren Politikerin und Christin (1901-1986)“ (2001), „Die Landesvertretung. Für Hessen in Berlin“ (2002), „Legalisierter Raub. Die Ausplünderung der Juden im Nationalsozialismus durch die Reichsfinanzverwaltung in Hessen“ (2004), „Im Geist der Freiheit. Eine Topografie der KulturRegion Fft. RheinMain“ (2008), „‚Ein Glücksfall für die Demokratie‘. Elisabeth Selbert (1896-1986). Die große Anwältin der Gleichberechtigung“ (2. Aufl. 2008), „90 Jahre Nassauische Heimstätte. Wir geben Ihnen Raum“ (2., erw. Aufl. 2012), „175 Jahre Blindes Vertrauen. 1837-2012 Ffter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte“ (2012) und „101 Männerorte in Fft.“ (2017).
Co-Bearbeiterin einer Datenbank mit rund 13.000 Kurzbiographien der als Juden verfolgten Frankfurterinnen und Frankfurter im Auftrag des Jüdischen Museums Ffm. (1996-2005). Maßgeblich beteiligt an einer Machbarkeitsstudie für ein Virtuelles Haus der Geschichte Hessens (2008).
Stand: 15.6.2018

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Ein Projekt der Frankfurter Bürgerstiftung

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Stiftung Niederländische Gemeinde Augsburger Confession

Kooperationspartner: Frankfurter Historische Kommission
Projektleitung: Sabine Hock
Herausgeber: Clemens Greve, Sabine Hock
Datenbankprogrammierung: Andreas Bombel
Gestaltung: Anja Müller-Ries

Bildnachweis für die Kopfleiste (v. l. n. r.): Hamman von Holzhausen (Hans Happ nach Conrad Faber von Creuznach/UB Ffm.), Arthur Schopenhauer (ISG), Friedrich Stoltze (ISG), Johann Wolfgang Goethe (Johann Heinrich Lips/FDH-FGM), Max Beckmann (ISG), Bertha Pappenheim (ISG), Eduard Rüppell (Pompeo Marchesi/Archiv der SGN als Dauerleihgabe im HMF/Foto: Sven Tränkner), Paul Ehrlich (ISG), Christian Egenolff (Johann Friedrich Schmidt nach dem Monogrammisten „M“/ISG), Karl der Große (Andreas Artur Hoferick nach Karl Eduard Wendelstadt/Foto: Wolfgang Faust), Franz Adickes (ISG), Liesel Christ (hr-Archiv/Foto: Kurt Bethke), Ernst May (ISG), Georg Philipp Telemann (Valentin Daniel Preisler nach Ludwig Michael Schneider/ISG).

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