Olympiasiegerin im Florettfechten 1928.
Mayer, Helene, gen. He, verh. Falkner von Sonnenburg. Fechterin.
* 20.12.1910 Offenbach/Main, † 15.10.1953 Heidelberg.
Die dreifache Fecht-Weltmeisterin besuchte in den Zwanzigerjahren die Ffter Schillerschule (damals ein Mädchengymnasium). Am 14.8.1928 wurde die Olympiasiegerin im Florettfechten mit einem Spalier in der Schillerschule empfangen. Nach dem Abitur (1929) immatrikulierte sich „die blonde He“ als Studentin für internationales Recht an der Ffter Universität; bald darauf setzte sie ihr Studium aber an der Pariser Sorbonne fort. 1932 nach Amerika ausgewandert, nahm sie – obwohl Halbjüdin – 1936 für Deutschland an den Olympischen Spielen in Berlin teil.
Sonderbriefmarke der Deutschen Bundespost (1968).
Sonderbriefmarke der Deutschen Bundespost (1968).
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 22, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
Lexika:
Ludger Heid in: Dick/Sassenberg: Jüd. Frauen 1993, S. 267f.
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Andreas Schirmer in: NDB 16 (1990), S. 541f.
Literatur:
Böss: Starke Frauen in Rhein-Main 2019, S. 55-57.
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Braun, Jutta: Helene Mayer. Eine jüdische Sportlerin in Deutschland. In: Gesichter d. Zeitgeschichte 2009, S. 85-102.
Quellen:
ISG, S2/3. 035.
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ISG, S3/2. 475 (Schillerschule).
GND: 128604832 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Mayer, Helene. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/466.
Stand des Artikels: 18.2.1993