Trübner, Heinrich Wilhelm. Prof. Maler.
* 3.2.1851 Heidelberg, † 21.12.1917 Karlsruhe.
T. begann seine Ausbildung als Privatschüler von Wilhelm Leibl und arbeitete in Rom, Brüssel und München. Er schuf zunächst an Gustave Courbet orientierte Interieurs und Porträts, wandte sich später mythologischen Bildmotiven zu und zählte schließlich als Landschaftsmaler wie als Porträtist zu den herausragenden deutschen Impressionisten. Zwischen 1896 und 1903 lebte T. in Ffm., wo er – durch Vermittlung des befreundeten Hans Thoma – ein Atelier im Städel bezog und auch als Lehrer wirkte. Durch eine Reihe von Ausstellungen, vor allem im Ffter Kunstverein, erwarb sich T. einen Bekanntheitsgrad, der ihm besonders in seinen Münchner Jahren versagt geblieben war. Während seiner Ffter Zeit stand T. in Kontakt mit der Malerkolonie in Kronberg, wo er sich zeitweise aufhielt.
Das Städel erwarb mehrere Werke T.s, darunter die 1897 entstandene „Ansicht von Kronberg im Taunus“. Das von T. geschaffene Ölporträt seiner Schülerin „Lina von Schauroth zu Pferde“ (1902) befindet sich im Besitz des Landesmuseums Oldenburg.
Bronzene Bildnismaske (von Benno Elkan, 1911) im Besitz der Städtischen Galerie im Städel.
2001 Retrospektive „Wilhelm Trübner. Die Ffter Jahre 1896-1903“ im Haus Giersch.
Das Städel erwarb mehrere Werke T.s, darunter die 1897 entstandene „Ansicht von Kronberg im Taunus“. Das von T. geschaffene Ölporträt seiner Schülerin „Lina von Schauroth zu Pferde“ (1902) befindet sich im Besitz des Landesmuseums Oldenburg.
Bronzene Bildnismaske (von Benno Elkan, 1911) im Besitz der Städtischen Galerie im Städel.
2001 Retrospektive „Wilhelm Trübner. Die Ffter Jahre 1896-1903“ im Haus Giersch.
Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 486, verfasst von: Reinhard Frost.
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Lexika:
Dessoff, S. 158f.
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Eva Chrambach in: NDB 26 (2016), S. 463f.
Literatur:
Großkinsky, Manfred: Der Fft. -Cronberger Künstlerbund. In: AFGK 69 (2003): Kunst und Künstler in Ffm. im 19. und 20. Jahrhundert, S. 11-38, hier bes. S. 16f.
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Zu der Bildnismaske von Wilhelm Trübner, geschaffen von Benno Elkan (1911): Ffter Bildhauerei 2006, S. 169f.
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Hansert: Städelscher Museums-Verein 1994, S. 16, 20, 47f., 53, 55, 64f., 68, 75f., 132; vgl. auch S. 183, Nr. A003; S. 185, Nr. A022f.; S. 186, Nr. A035.
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Kat. 100 Jahre Sammeln. Geschichte u. Schätze d. Städt. hist. Museums Bad Homburg 2016, S. 90-92.
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Manfred Großkinsky/Klaus Rohrandt in: Kat. Kommen u. Gehen 2016, S. 76-91.
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Kat. Wilhelm Trübner. Die Ffter Jahre 2001.
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Städelkat. d. Gemälde d. 19. Jh. s 1972, Textband, S. 436-442.
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Wiederspahn/Bode: Kronberger Malerkolonie 1982, S. 242f., 708.
Quellen:
ISG, Ffter Künstlergesellschaft, V2/314 (biographische Mappe).
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ISG, S2/4. 070.
GND: 118802828 ( Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek ).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Trübner, Wilhelm. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1514.
Stand des Artikels: 12.5.1995